Astrologische Lebensberatung

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Astrologie ist eine sehr alte Form der Naturbeobachtung. Die früheren Völker, allen voran die Babylonier, beobachteten intensiv das Himmelsgeschehen. Dies war notwendig für die Seefahrt, aber auch, um Jahreszeiten und Wetter zu verstehen. So fiel als erstes der Zusammenhang zwischen der Sonnenbewegung am Himmel und den Jahreszeiten auf. Die Babylonier kannten die Sonnenwendpunkte, im Sommer auf der nördlichen Halbkugel um den 21. Juni herum, im Winter am 21. / 22. Dezember. Ebenso kannten sie die beiden Tag- und Nachtgleichen im Frühjahr (ca. 21. März) und Herbst (ca. 21. September).

Die Eckpunkte der Tag- und Nachtgleichen und der Sonnenwendpunkte sind also fixe Punkte im Jahreslauf der Sonne. Zur besseren Orientierung wurde der Fixsternhimmel in Sternbilder eingeteilt. Entlang der Bahn, die die Sonne und alle Planeten am Himmel von der Erde aus ziehen, der Ekliptik, hatten sich die Chaldäer die Fixsterne in Sternbilder entlang der Ekliptik eingeteilt und ihnen Namen gegeben.

Als ersten Eckpunkt wählten sie den Frühlingspunkt, also den exakten Zeitpunkt der Tag- und Nachtgleiche in unseren heutigen Monat März. Damals befand sich hier das Sternbild Widder.

SternbildEin Sternbild ist eine Fixsternansammlung am Himmel, das willkürlich zu einer in der Phantasie des Betrachters entstehenden Figur zusammengefasst ist. Diesen Sternbildern gaben die Chaldäer Namen, und diese Sternbilder dienten der besseren Orientierung am Himmel. Unveränderliche Bezugspunkte der Sonnenbahn waren die Sonnenwendpunkte und die beiden Tag- und Nachtgleichen. Damals gab man diesen Bezugspunkten Namen: Da der Frühlingspunkt sich damals in der Nähe des Sternbildes Widder aufhielt, benannte man diesen Punkt nach diesem Sternbild. Der Tierkreis der Anfangszeit wurde also anhand der Jahreszeiten in vier Bereiche eingeteilt. Zu der Einteilung der Jahreszeiten kam es so: Die alten Völker beobachteten, dass es im Winter kalt und nass war. Im Frühling nahm die Wärme zu, und sie nannten diese Jahreszeit warm und nass. Der Sommer wurde trockener, war als warm und trocken, wogegen im Herbst die Kälte allmählich zunahm (kalt und trocken). So wurde der Tierkreis zunächst in vier Bereiche eingeteilt, denen man anhand der sich in der Antike an den Bezugspunkten stehenden Sternbildern die Namen Widder, Krebs, Waage und Steinbock gab. Die Chaldäer teilten die vier Jahreszeiten in jeweils drei weitere Abschnitte. Der erste Abschnitt einer Jahreszeit war die Zeit des Aufbaus, der zweite der des Höhepunktes und im dritten Abschnitt kommt es zum Abbau der Kräfte, um in eine neue Jahreszeit zu wechseln. Nun gab man diesen zwölf Bereichen des Tierkreises die Namen der heutigen Sternzeichen.

Der Unterschied zwischen Sternbild und Tierkreiszeichen kann nicht oft genug betont werden: Sternbilder sind die Fixsternansammlungen am Himmel, Sternzeichen oder Tierkreiszeichen lediglich die Namen für zwölf Abschnitte der Sonnenbahn, die immer am Frühlingspunkt beginnt und den Namen „Widder“ beibehalten hat, obwohl am tatsächlichen Fixsternhimmel sich eine Verschiebung, die sogenannte Präzession, stattgefunden hat und dort, wo in der damaligen Zeit sich das Sternbild Widder befand, sich heute das Sternbild Wassermann befindet. Die Bezeichnung des Frühlingspunktes im Horoskop hat man nicht geändert: 0 Grad Widder ist der Frühlingspunkt, der astronomisch exakt bestimmbar ist. Das Sternzeichen Widder ist lediglich eine Namensbezeichnung für den ersten Abschnitt des Tierkreises von 0 bis 30 Grad. Vom Frühlingspunkt aus beginnt man die zwölf Abschnitte des Tierkreises zu zählen.

Man kann anhand des Kalenders relativ leicht erkennen, unter welchen "Sternzeichen" (nicht Sternbild!) ein Mensch geboren ist. Es handelt sich dabei nämlich um die Angabe, in welchem der 12 Tierkreisabschnitte sich die Sonne gerade befindet. Jedes Tierkreiszeichen hat genau 30 Grad, und da die Sonne etwa jeden Tag ein Grad weiter wandert (mit kleinen Abweichungen), haben wir jeden Monat ab etwa dem 21. / 22. ein neues "Tierkreiszeichen" im Kalender stehen.

Ein gesamtes Geburtshoroskop allerdings besteht aus weitaus mehr als aus dem Sonnenzeichen, es werden alle Himmelskörper (neben den Planeten eben auch Sonne und Mond) des Sonnensystems und weitere Punkte wie der Aszendent berücksichtigt.

Weitere Beobachtungen der früheren Astrologen führten zu der Erkenntnis, dass sich psychologische Eigenschaften eines Menschen aus den Planetenständen ableiten lassen. So kann man Anlagen, Interessen und Potenzial eines Menschen erfassen. Diese Erkenntnisse lassen sich nutzen, um die eigene Lebensvision zu erkennen.

Zudem lassen sich die zeitlichen Abläufe der Entwicklung eines Menschen erkennen. Es lassen sich mit Hilfe der Astrologie für jeden Menschen ganz individuelle Entwicklungsphasen erkennen. Daran kann ein Astrologe prognostizieren, welche Themen in einem bestimmten Lebensabschnitt aktuell sind. Das ist keine Wahrsagerei, weil der Astrologe nicht den Ausgang eines Ereignisses vorhersagt, sondern nur, wie groß die Chancen für ein bestimmtes Vorhaben im Leben eines Menschen sind. Natürlich kann auch erkannt werden, in welchen Lebensabschnitt besondere Herausforderungen zu meistern sind.

Viele Menschen schrecken vor solchen Vorhersagen zurück, aber diese Prognosen ermöglichen uns, vorbereitet zu sein. Denn: Wir haben einen Einfluss auf diese Ereignisse, wenn wir sie rechtzeitig erkennen und uns darauf einstellen können.

Dies ist der Wert der modernen psychologischen Astrologie. Astrologen bieten ihre Dienstleistungen in Form einer Beratung sein. In unserer modernen Welt geht dies sogar schnell und einfach per Telefon. Seriöse Astrologen finden Sie hier am Astrologentelefon. Hier arbeiten nur Astrologen, die vom Deutschen Astrologen-Verband DAV e. V. geprüft sind und den Titel „Gepr. Astrologin DAV / gepr. Astrologe DAV“ anerkannt bekommen haben.